.comment-link {margin-left:.6em;}

bees Wohnzimmer

Samstag, Januar 17, 2015

ET-11: Alles öko, oder was? Die Sache mit der Hausgeburt (Fragen 6 & 7)

6. Frage: Auf meine Hausgeburt habe ich mich wie folgt vorbereitet

Speziell auf die Hausgeburt habe ich mich beim ersten Kind ja gar nicht vorbereitet, da es ja eigentlich eine Praxisgeburt (aka Geburtshausgeburt) werden sollte.

Auf die Geburt allgemein habe ich mich beim ersten Kind schon vorbereitet, indem ich zum einen ein bißchen gelesen habe (eher Newsletter, das war wenig zielführend, verschiedene Blogs, ein fachliches Buch sowie diesesdieses und dieses eher zur Unterhaltung) und natürlich einen Geburtsvorbereitungskurs gemacht habe (ca. 7 Wochen vor dem errechneten Termin). Das war sehr schön zur Einstimmung und es war nicht so ein schlimmer Hechelkurs wie befürchtet. Es war ein Wochenendkurs mit Mann und für Erstgebärende. Ich glaube, für den werten Gatten war das dann auch sowas wie der Wecker, daß es langsam tatsächlich ernst wird.

Außerdem habe ich "die Tasche" gepackt. Mysterienumwobenes Ding, aber letztlich ist das drin, was man so braucht, ein bißchen Wäsche zum Wechseln, warme Socken (!), Klamöttchen und eine Windel fürs Baby, Waschzeug, was zum Essen und Unterhaltung, falls es länger dauert etc. Kliniktasche eben.

Als es dann soweit war und Minimeins geboren werden wollte, bin ich dann letztlich doch zu Hause geblieben und nicht in die Hebammenpraxis gefahren (genaueres dazu in Frage 8). Die Dinge, die ich nicht besorgt hatte und die auch nicht im Haus waren, aber benötigt wurden, hatte die Hebamme dabei (Krankenunterlagen fallen mir da grad ein). Grundsätzlich ist das aber nix außergewöhnliches, v.a. Handtücher, Küchentücher und ein Müllbeutel, eine Schüssel, ein bißchen heißes Wasser bzw. Kaffee, das treibt man in einem normalen Haushalt schon meistens auf. (Und man kommt auch ohne Malerfolie aus!) Und Pelzys hatte ich auch besorgt (sehen schrecklich aus, sind aber in den ersten Tagen nach der Geburt (Blutung/Wochenfluss) super und besser als jede ultrastarke Damenbinde), ebenso Stilltee und Stilleinlagen.

Für die zweite Geburt plane ich ja von vornherein eine Hausgeburt. Deswegen hat mich die Hebamme gebeten, einige Sachen von Ihrer Hausgeburtsliste zu besorgen. Auf Malerfolie und Heizstrahler habe ich verzichtet, es wird auch ohne gehen. (Einen Heizstrahler hatten wir bei Minimeins auch nicht, aber der ist ja auch ein Maikind, da war es eh warm. Unsere Heizung funktioniert aber auch ganz gut.) Statt der Krankenunterlagen habe ich Einmalwickelunterlagen genommen, die haben in etwa die gleiche Größe und waren noch vorrätig. Ich mußte eigentlich nichts neu kaufen, außer ein paar Stilleinlagen und Pelzys, weil die alten aufgebraucht waren. Die Kliniktasche für den Notfall ist auch (zumindest rudimentär) gepackt. Ich hoffe, wir brauchen sie nicht. Ich habe vorsichtshalber für den werten Gatten noch einen Zettel reingelegt, was er dann noch reinpacken muß (z.B. Zahnbürste und verschiedene Unterlagen wie Mutterpaß etc.).

Des Weiteren habe ich wieder viel gelesen, allerdings so gut wie keine Newsletter. Stattdessen verschiedene (Haus-)Geburtsberichte in Blogs und ein paar Bücher (wieder dieses; von diesem berichtete ich bereits, da ich hieraus die Fragen entnommen habe; dieses hier ist auch ganz gut, obwohl ich in diversen Punkten anderer Meinung bin, z.B. ist Homöopathie nicht mein Ding, die Autorin schwört drauf).

Und zu guter Letzt habe ich auch dieses Mal wieder einen Geburtsvorbereitungskurs gemacht. Allerdings ohne Mann (der wollte nicht zwingend noch mal und es wäre auch zeitlich sehr schwierig geworden und wir hätten Minimeins ja mind. für ein Wochenende irgendwie unterbringen müssen), der hat dann allerdings ein paar Broschüren von mir samt Lesebefehl bekommen (er arbeitet noch dran... kein Kommentar.) Und der Kurs war gezielt für Mehrgebärende (komisches Wort, gemeint sind Frauen, die bereits mind. ein Kind bekommen haben). Alle Teilnehmerinnen waren sich einig, daß der Kurs in erster Linie dazu dienen soll, sich endlich auch mal Zeit für das zweite Kind zu nehmen, weil das im Alltag ja doch ziemlich untergeht. Dem kann ich zustimmen.

Lustiger Moment in der Vorstellungsrunde: eine Teilnehmerin berichtet von der ersten Geburt.

Teilnehmerin: "Ich wollte dann ja auch keine PDA mehr haben, aber mein Mann sagte, beim nächsten Mal nehmen wir aber eine."
Hebamme ganz trocken: "Na, dann soll er sich eine geben lassen, wenn's ihm hilft."

Muahaha!


7. Frage: So habe ich meine Hausgeburtshebamme gefunden

Das habe ich größtenteils schon hier beantwortet. Ich habe in der ersten Schwangerschaft gegoogelt und bin auf die Hebammenpraxis gestoßen, zu der auch "meine" Hebamme gehört.

In der zweiten Schwangerschaft stand für mich von Anfang an fest, daß ich gerne wieder eine Geburt zu Hause erleben möchte und habe daher gleich zu Beginn wieder bei meiner Hebamme angerufen. Die praktiziert auch noch und hat sich ebenfalls gefreut, daß ich mich melde. (Dieses Mal habe ich auch einige Vorsorgetermine mehr mit ihr gemacht statt beim Arzt.)

So habe ich also bei beiden Kindern dieselbe Hebamme, das finde ich sehr schön.


Alle Fragen der Reihe.

Labels:

0 Comments:

Kommentar veröffentlichen

Links to this post:

Link erstellen

<< Home