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bees Wohnzimmer

Dienstag, Dezember 23, 2014

Das 23. Türchen: Morgen, Kinder, wirds was geben (und Übermorgen und Überübermorgen...)

Minimeins will dem Christikind auf jeden Fall die Tür aufmachen, wenn es kommt. Ich habe ihm zwar erklärt, daß Kinder das Christkind nicht sehen dürfen, aber das stört ihn nicht. Ich fürchte also, es muß dann durchs Fenster rein...

Heute soll der Mann den Weihnachtsbaum mal aus dem Netz holen und in den Weihnachtsbaumständer verfrachten, damit die Zweige über Nacht wieder schön runtersinken können und nicht so hochgebogen bleiben wie im Netz. Wie sieht denn das aus...

Morgen vormittag nach dem Frühstück stellen wir dann den Baum ins Wohnzimmer und der Mann bastelt die Lichterketten dran (wir haben 2). Dann gehen der Mann und Minimeins den Vogel vom Metzger abholen (und noch mal Milch und ein paar Kleinigkeiten vom Edeka und frisches Brot vom Bäcker), während ich den Baum schmücke (so der Plan). Der Vogel wird noch zubereitet und in den Ofen gesteckt (auch nicht wesentlich wärmer als draußen und in den Kühlschrank wird das Trumm nicht passen). Danach gibt es kurz Mittagessen (aber nur Brot, nix warmes), bevor Minimeins und ich uns zum Mittagsschlaf hinlegen.

Nach dem Mittagsschlaf machen wir uns ein bißchen schick (mal sehen, ob ich noch in was schickes reinpasse), dann gibt es ein paar Kekse und Kaffee bzw. heißen Kakao mit Sahne und dann machen wir gg. 15 Uhr auch schon Bescherung (vorher noch dem Vogel im Ofen einheizen). So kann das Kind in Ruhe spielen und geht abends nicht völlig überdreht (sondern nur normal überdreht) ins Bett.

Irgendwann zwischendurch wird der Mann Kartoffeln schälen und ich zwischenzeitlich mal den Vogel gießen, aber das geht so nebenbei. Die Soße muß auch noch gemacht werden und der Salat.

Zwischen 18 und 19 Uhr werden wir dann irgendwann essen (Pute, Kartoffeln, Soße, irgendein Salat dazu, vielleicht dieses Jahr Möhren-Äpfel? Rotkohl wäre auch noch da, allerdings "nur" aus dem Glas, weil ich keine Lust aufs Rotkohl shreddern hatte) und dann kann Minimeins noch so lange spielen, bis er tot umfällt (also müde, ihr wisst schon).

Und am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag dann ähnlich, nur daß der Mann und Minimeins nicht den Vogel abholen, sondern vermutlich auf den Spielplatz o.ä. gehen werden (das Kind muß gelüftet werden und ich muß aufs Sofa). Nachmittags gibt es dann die Weihnachtsgeschenke der Großeltern und Paten, verteilt über die beiden Feiertage. So wird alles ein bißchen zeitlich gestreckt und Minimeins verfällt hoffentlich nicht in den totalen Geschenkerausch (sondern nur ein bißchen). Und der Vogel reicht vermutlich für alle drei Tage. Danach kann man ihn eh nicht mehr sehen.

So der Plan. Mal sehen, wie's wird.

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