.comment-link {margin-left:.6em;}

bees Wohnzimmer

Dienstag, April 21, 2015

Zug um Zug

Oder auch: Umzug.

Wir ziehen um, Anfang Juni. Wieder zurück nach Norddeutschland. Zurück in die Zivilisation. Bevor wir den Absprung nicht mehr schaffen.

Der Nachbar vermutete:
Ihr wollts ja nur ned, doss d' Kinder boarisch lerna.

Mist, enttarnt.

Ja, ich werde wohl einiges vermissen hier. Anderes aber auch gar nicht.

Es geht wieder in eine Kleinstadt (ca. 20.000 Einwohner). Ich bin ja mehr für das überschaubare. Der werte Gatte hätte einen Ort mit weniger als 1.000 Einwohnern bevorzugt, aber das war mir dann doch zu klein. Und zu wenig Infrastruktur.

Wir ziehen vor die Tore Hannovers. Da spricht man dann auch hochdeutsch. Ich hoffe, Minimeins hat sich nicht schon zuviel bairisch angeeignet, um durchzukommen.

Und ich werde mal eruieren, wie es so ist, nur 1,5 km (Fußweg) vom nächsten Ikea entfernt zu wohnen. Köttbullar-Overkill vermutlich.

Vorher will allerdings noch ein Umzugsunternehmen beauftragt werden (diesen Umzug packe ich nicht mehr in kompletter Eigenregie), alles durchsortiert* und eingepackt werden (gut, das Umzugsunternehmen ist inzwischen beauftragt und packt uns auch die zerbrechlichen Dinge ein (Geschirr, Gläser, Blumenvasen, Flaschen), den Rest packen wir aber selber, Ende nächste Woche bekommen wir die ersten 40 Kartons geliefert und fangen mit dem Kabinett des Grauens Keller an) und 1.000 Kleinigkeiten müssen noch erledigt werden (ich sag nur: Zahnarzt und diverse Impf- und U-Termine mit den Kindern). Außerdem stehen plötzlich noch ganz viele Termine an und zack! läuft einem die Zeit weg. Dabei sind es noch ca. 6 Wochen.

Außerdem müssen wir noch den Geburtstag des Mannes inkl. Abschiedsparty und den 3. Geburtstag von Minimeins feiern. Und erst nach letzterem fangen wir mit dem Abriss Einpacken des ganzen Zeugs in der Wohnung an, auch wenn der werte Gatte das schon lieber vorher machen würde. Aber man muß ja auch nicht länger als nötig zwischen lauter Kartons leben und alles, was man sucht, ist dann doch schon eingepackt.

Wir sind übrigens zwecks Wohnungssuche Ende März mit beiden Kindern im Gepäck knapp 700 km hochgefahren, haben uns verschiedene Häuser angeguckt und sind am nächsten Tag wieder zurückgefahren. Beide haben wirklich super mitgespielt, aber das brauche ich trotzdem so schnell nicht wieder. Das nächste Mal also erst beim Umzug.

Wir werden dann in einem (nicht ganz so) kleinen (Reiheneck-)Häuschen mit Garten wohnen, darauf freue ich mich schon sehr. Das Haus hat ca. 50% mehr Wohnfläche, als wir hier in unserer Wohnung haben (und das für dieselbe Miete...), die Wohnung ist inzwischen einfach zu klein geworden (hätte ich vor knapp 6 Jahren, als wir in diese Wohnung eingezogen sind, auch nicht gedacht).

Und ein paar neue Möbel brauchen wir dann auch noch, entweder weil  die alten doch langsam durch sind oder weil endlich ein größeres Möbel als bisher reinpasst (ich will ein Bett, in dem ich auch noch Platz habe, obwohl da schon der Baum Mann und die Kinder drinliegen!). Bisherige Liste dessen, was wir neu anschaffen wollen:
- Kinderkleiderschrank
- Bett
- Sofa
- ein neues Regal im Wohnzimmer (für die Kinderbücher und meine Wolle)

Außerdem fände ich es schön, wenn es dann dort - wenigstens im Wohnzimmer - mal etwas mehr nach Möbelhaus (aka ordentlich und aufgeräumt) aussieht und nicht überall mangels Platz was rumliegt (derzeitiger Status).

Nun ja. Man wird ja noch träumen dürfen.

___________________________________

* und manches muß weggeworfen,  noch brauchbares verschenkt oder verkauft werden. 

Hat jemand Interesse an 
- einem Damenrad 28", 5-Gang-Nabenschaltung
- einem Bett (1,60 x 2,00 Meter) (bei Bedarf mit Lattenrosten und ggf. sogar mit Matratzen, wenn man letzteres möchte)
- einer Motorradjacke in XL
- einem Badunterschrank oder
- einem kleinen Röhrenfernseher?
(Das ist nur das, was mir auf den ersten Blick einfällt.)
Bei Interesse bitte melden.

Überhaupt kann ich mich von Dingen, die dem Mann gehören, viel besser trennen. Ich habe in den letzten Jahren schon so einiges aussortiert, was sich dann doch als überflüssig herausgestellt hat (also das Zeugs, nicht das Aussortieren). Der Mann ist noch in der Phase "das kann man doch noch mal gebrauchen"**

** Diese Phase hatte mein Opa auch. Das führte dann dazu, daß er mehr Hosen "für den Garten" hatte, als er jemals noch hätte gärtnern können.

2 Comments:

Kommentar veröffentlichen

Links to this post:

Link erstellen

<< Home