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bees Wohnzimmer

Sonntag, November 13, 2005

Is' gar nicht Totensonntach...

...is’ erst Volkstrauertach. Macht aber nix, wenn man sich mal um einen Sonntag vertut. Jedenfalls waren Tina, Jochen und ich auf einem Konzert in der Stephanskirche. Die Kantorei sang und ein paar Symphoniker spielten, Ingrid dirigierte und Jens sang auch. Hm, sagt da der geneigte Leser, und was soll uns das sagen? Je nun, eigenartigerweise, obwohl ich gar nicht aus Bamberg oder aus der Gegend bin, sondern nur a Neigschleifde, traf ich eines schönen Sommertages vor ein paar Jahren eben Jens auf der Straße, einen ehemaligen Schulkameraden vom Gymnasium aus Bad Oeynhausen. Find ich schon kurios, aber die Welt (nicht nur Klein Bloggersdorf) ist bekanntlich winzig. Tja, und nun haben die beiden – also Ingrid uns Jens – im Sommer geheiratet und als ich neulich ein bißchen Fotos gucken war, erzählte Jens von den Konzertvorbereitungen für das heutige Konzert. Deswegen hab ich mal langfristig geplant und sogar mal im Vorfeld Karten erstanden und siehe da... heute waren wir tatsächlich dann in der Stephanskirche, um uns das Requiem von Fauré (op. 48), auf lateinisch, und den Psalm 42 von Mendelssohn Bartholdy, das war dann auf deutsch, anzuhören. War trotz des Totensonntags (der ja gar keiner war) und des doch recht betrüblichen Liedgutes sehr schön, auch wenn die gemeine Kirche zu Unbeheiztheit (oder Unterbeheiztheit) neigt. Werde ich bei Gelegenheit mal wieder hingehen. Was ich mich allerdings frage: Frieren die Sänger auch??

Nur mußte ich leider dank des verlorenen Dokuments danach gleich wieder an den Schreibtisch... *seufz* Wirklich erfolgreich war ich auch leider nicht mehr, aber nun, mach 'mer halt morgen weiter. Muß die Bücher eh morgen früh wieder in die Bib tragen - so haben sie wenigstens ein abwechslungsreiches Wochenende gehabt. Immerhin.

Aber zum Ausspannen gönne ich mir gerade eine Folge von "Zimmer frei" mit Christine und Götz (der alte Westfale), und zwar ist Armin Maiwald zu Gast (der von der Maus). Da lernt man dann so verschiedene Dinge, zB wie der richtige Kartoffelsalat gemacht wird (nun, darüber kann man diskutieren) oder wie man einen ordentlichen Hund nennt [1]. Klingt komisch, ist aber so. Oh, prima, und danach kommt Nightwash. Gelegentlich neige ich zu fernsehjunkiehaften Anfällen, fast wie's Sonnenscheinchen... ;-)
Aber höchst unterhaltsam... Glaubt man gar nicht, daß es gelegentlich, wenn auch nur gaaaaaaaanz gelegentlich, doch mal was im Fernsehen kommt, was man ohne große Ablenkung (oder harte Drogen) ertragen kann.

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[1] Picobello. Harrrharrr... Wer den Kalauer findet, darf ihn behalten (ich find das trotzdem lustig).

3 Comments:

  • Sehr tragisch, das mit der Bib und dem Dokument.

    Und zum TV: Just vorher habe ich Dittsche geschaut, war wieder sehr schön. Danach dann aber abgeschaltet, mein Pech.

    By Anonymous bonscott, at 14. November 2005 um 01:17  

  • Aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen: die Sänger spüren die Kälte weniger, denn Singen ist harte körperliche Arbeit!
    Das Requiem von Fauré ist wirklich schön, habe ich auf CD (leider in Oeynhausen gelassen, aber aufs Notebook überspielt).

    By Blogger Ute, at 14. November 2005 um 16:11  

  • Is ja mal was ganz Neues. Du schaust bis spät in die Nacht unseren Heimatsender WDR.
    Schon erstaunlich, dass ihr den in Bayern empfangt. Is doch alles preussisch, oder?
    Muss aber zu Gute tun, dass ihn es auch schauen wollte, aber wie immer nach der Hälfte eingeschlafen bin. Typisch Studenten!!

    Gruss H.S.

    By Anonymous Anonym, at 15. November 2005 um 09:37  

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