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bees Wohnzimmer

Donnerstag, Dezember 31, 2015

Bücher 2015

Letztes Jahr habe ich das ja etwas schleifen lassen, aber dieses Jahr habe ichs dann doch wieder geschafft und meine Bücherliste über das Jahr geführt. Ich habe erschreckend wenig gelesen (dafür viel gestrickt und viel bei Ravelry gesurft), deswegen gabs da auch nicht so viel aufzulisten. Könnte sein, daß ich im Rahmen des Umzugs nicht alles erfasst habe, aber ich glaube in der Phase habe ich eher Möbelkataloge gewälzt, die zählen ja nicht. (Und letztlich haben wir unser Sofa ja dann doch bei Ikea gekauft.)

Ansonsten wie immer:
Sternchen heißt Leseempfehlung*, kursiv heißt Finger weg.

1. Jean-Luc Bannalec: Bretonische Verhältnisse*
Der kam dann noch mal kurz drauf im Fernsehen - gaaanz übel gemacht, eigentlich ein ganz anderer Film mit den Figuren aus dem Buch. Schade. Das Buch ist nämlich eigentlich gut.

2. Claudia Winter: Aprikosenküsse (k)
Ganz nette Schnulze für zwischendurch.

3. Leonie Jakobs: Schön macht’s nicht, aber glücklich – ein ehrlicher Schwangerschaftsroman
Ich hatte Hormone, da war das ganz richtig.

4. Ben Aaronovitch: Ein Wispern unter Baker Street* (k)
Seeeeehr cool. Und seeeeehr seltsam. Vermutlich noch besser, wenn man sich (gut) in London auskennt.

5. Kai Twilfer: Schantall, tu ma die Omma winken!
So ein ärgerliches Buch, ganz schrecklich. Arrogant, überheblich, verachtend geschrieben. Habs nicht zu Ende gelesen. Kann man auch nicht weiterverschenken, so einen Schrott. Das einzige Buch, das ich in den letzten Jahren weggeworfen habe.

6. Anita Augustin: Der Zwerg reinigt den Kittel
Österreichischer Humor, wenn man das mag, dann ist das Buch gut. Ich finde den gelegentlich eher anstrengend. Außerdem finde ich, man hätte noch mehr aus dem Plot rausholen können.

7. Isabel Völker: Mein Kind hat Deine Läuse
Hoffentlich stark übertrieben. Leider vermutlich nicht.

8. Julia Karnick: Ich glaube, der Fliesenleger ist tot*
Auch beim zweiten Mal noch lustig.

9. Ben Aaronovitch: Schwarzer Mond über Soho*
Fortsetzung von Nr. 4 (oder umgekehrt). Ich mag diese Krimis.

10. Krischan Koch: Rollmopskommando
Ein Zufallsfund in der Bücherei. Eher seichter Roman, scheint eine Parodie auf diverse Stars und Sternchen zu sein, sagte mir aber wenig.

11. Florian Illies: 1913 - der Sommer des Jahrhunderts
Hat wohl jeder so halb gelesen. Ich fand den Ansatz ganz gut, für mich persönlich wars aber zuviel Kunstgeschichte und zu wenig Geschichte. Aber nichtsdestoweniger durchaus interessant.

12. Pia Ziefle: Suna*
Fette Leseempfehlung. Selten hat mich ein Buch so in den Bann gezogen. Extrem gut geschrieben.

13. Sandra Girod: Nenn mich nicht Hasi!
Auch so'n Büchereifund. Nett für zwischendurch, nicht besonders anspruchsvoll, kann man auch total übermüdet lesen.

14. Adriana Altaras: doitscha
Ich hatte vor einer Weile das erste Buch von ihr gelesen (Titos Brille) und wollte die Protagonisten gern die ganze Zeit schütteln. Insofern war dieses Buch besser, da wollte ich nur noch die Hälfte schütteln. Ansonsten: gut zu lesen, aber irgendwie hm.

15. Renate Bergmann: Über Topflappen freut sich ja jeder
Ganz nett, zwischendurch ein bißchen konstruiert, aber mit sehr weihnachtlichem FriedeFreudeEierkuchen-Ende. Kann man gut zwischendurch lesen.

16. Jean-Yves Ferri, Didier Conrad: Der Papyrus des Cäsar
Pflichtlektüre. Der vorherige Band war deutlich besser, dieser hier nimmt eher Bezug auf aktuelles Zeitgeschehen.

Und das wars auch schon. Erschreckend wenig, sag ich ja. Ein paar Comics waren sicher noch dabei, die habe ich nicht mit auf die Liste geschrieben. Und x-fach diverse Kinderbücher (Michel aus Lönneberga, Petterson und Findus, die Kuh Lieselotte...).

Frühere Jahre:

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Und während ich das hier schreibe, singt kräht Minimeins: "ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir. Dort oben leuchten die Sterne und (Pause - Pause - Pause) ... wir leuchten auch. Rabimmel, rabumm, bumm, bumm."

Wenig melodiös, aber laut und inbrünstig. Nicht ganz textsicher, aber er scheint immerhin den Gesamtzusammenhang verstanden zu haben.

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